Bürgerinitiative
Heddesdorf / Heddesdorfer Berg
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Aktuelles
 

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Aktuelles rund um die Bürgerinitiative

   

2007

12 / 2007
  • Wie soeben in den Nachrichten bei Antenne-Koblenz zu hören war, hat die BHKW-Flohr GmbH die Genehmigung zur Sonn- und Feiertagsarbeit erhalten.

    Wo bleiben die Interessen der Anwohner? Wäre die Entscheidung auch so ausgefallen, wenn SGDN-Mitarbeiter in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kraftwerk leben würden? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...

    Hier die Meldung von der Antenne-Koblenz-Website:

    10.12.2007 - 08:55
    Firma Flohr darf auch am So und Feiertagen arbeiten

    Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord hat der Firma Flohr in Neuwied das Arbeiten am Wochenende und an Feiertagen genehmigt.

    In dem Biomasseheizkraftwerk dürfen nun an allen Tagen bestimmte Arbeiten durchgeführt werden.

    Maximal sechs Stunden lang dürfen dann Radlader zum Einsatz kommen - Und zwar zwischen 9 und 13 Uhr sowie zwischen 15 und 20 Uhr.

    Untersuchungen haben ergeben, dass der verursachte Lärm im Rahmen der tolerierbaren Werte liegt.

    Damit hat die Behörde Klagen von 240 Neuwieder Anwohnern abgelehnt.


    Das schreibt die SGDN auf ihrer Website:

    Genehmigung durch SGD Nord erteilt

    Nach Abschluss des behördlichen Verfahrens hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord die durchgängige Befüllung der Holzbunker des Biomasse Heizkraftwerks der BHKW Flohr GmbH in Neuwied genehmigt. Damit wurde dem Änderungsantrag der Firma entsprochen, auch sonn- und feiertags die Anlage mit Brennstoff versorgen zu können. In dem Verfahren, das unter Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt wurde, hat die Firma nachgewiesen, dass Rechte Dritter nicht verletzt werden.


    Zum Schluß der Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 11.12.2007 -->

    (10.12.2007)
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11 / 2007
  • Staubniederschlagsmessungen sollen durchgeführt werden - so wurde dieses in einem Interview durch einen Mitarbeiter der SGD Nord in der Landesschau im SWR Fernsehen am 16.11.2007 mitgeteilt.
    Das SWR Fernsehen berichtete über die Aktivitäten der Bürgerinitiative mit einem Filmbeitrag (externer Link, 7:44 Minuten, wmv-Datei, 29 MB).

    (18.11.2007)
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  • Eine Entscheidung in Sachen Sonn- und Feiertagsarbeit wird in den nächsten Tagen erwartet. Die Entscheidung wird wieder in Form einer öffentlichen Bekanntmachung in der Rhein-Zeitung bekannt gegeben.

    (17.11.2007)
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10 / 2007
  • Sollte die Fa. Flohr den Zuschlag erhalten, so wird befürchtet, dass noch mehr Holz auf der Freifläche des BHKW in Neuwied zerkleinert wird.
    Damit verbunden: Mehr Lärm und Staub...

    Aber lesen Sie selbst den Artikel der Rhein-Zeitung:
    Dierdorf sucht Partner für Heizwerk

    (14.10.2007)
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09 / 2007
  • Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGDN) verschickt in dieser Woche die Niederschrift über den Erörterungstermin am 03.07.2007 (Sonn- und Feiertagsarbeit) - Ausfertigungen werden per eMail (falls gewünscht) und auf dem Postweg (13 Seiten) zugestellt.

    (06.09.2007)
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08 / 2007
  • "Kluges" Holz will nicht verbrannt werden

    Am 22.08.2007 sahen wir zufällig einen "klugen" Holzbalken auf dem Gelände der BHKW Flohr GmbH, welcher sich nicht(!) shreddern lassen wollte, um anschließend verbrannt zu werden.
    Braves Holz ... - brav! :-)



    Hier zum Kurzvideo --> (wmv, 718 KB)

    (31.08.2007)
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07 / 2007
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  • Erörterung sachlich verbracht

    Heute fand im VHS Gebäude der öffentliche Erörterungstermin aus Anlass der beabsichtigen Ausdehnung der Betriebszeiten auch auf Sonn- und Feiertage zur Befüllung der Brennstoffbunker bei dem BHKW statt, nachdem 241 Einwendungen eingegangen waren.

    Unter der Leitung der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGDN) wurde mit dem Antragssteller und ca. 50 Bürgern, die gegen dieses Vorhaben sind, über 4 Stunden diskutiert.
    Der Betreiber möchte nicht mehr Holz verbrennen, sondern die Befüllung der Brennstoffbunker auch auf Sonntage ausdehnen.

    Dieses stieß bei den Bürgern auf absolutes Unverständnis, da dafür keine stichhaltige Begründung, z.B. zu kleine Spänebunker, vorliegt.
    Die Bürger müssten somit auch noch an Sonn- und Feiertagen die Belästigungen ertragen.
    Bis in der Sache durch die SGDN entschieden ist, wurde dem BHKW die Befüllung der Brennstoffbunker an Sonn- und Feiertagen mit einer Dauer von bis zu 3 Stunden vorübergehend erlaubt.
    Der Betreiber hat in dem jetzigen Antragsverfahren beantragt, Radladertätigkeiten an Sonn- und Feiertagen mit einer Dauer von bis zu 6 Stunden zu genehmigen.

    Auch hierin sehen die Bürger nur Unverständnis. Wenn zum jetzigen Zeitpunkt 3 Stunden für diese Tätigkeiten ausreichen würden, so wäre die Genehmigung von 6 Stunden nicht sachgerecht und unverhältnismäßig.

    Von den Bürgern wurde Gesprächsbereitschaft mit dem Betreiber angeboten, um gemeinsam, für beide Seiten, zu entsprechenden Ergebnissen zu kommen.

    Bis November muss über diesen Antrag entschieden werden.

    Hier geht's zum Video von WWTV (Klick!), gesendet am 03. und 04.07.2007.


    Kurze Pause vor der Volkshochschule - drinnen war das Filmen und Fotografieren durch die SGDN untersagt

    (03.07.2007)
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06 / 2007
  • Erörterungstermin am 03.07.2007 in der VHS Neuwied

    Nun ist unser Augenmerk auf den öffentlichen Eröterungstermin am kommenden Dienstag gerichtet, in dem wir unsere Einwendungen gegenüber der Struktur- und Genehmigungsdirektion ausführlicher begründen werden, um so unsere ablehnende Haltung zu dem geplanten Vorhaben Sonn- und Feiertagsarbeit der Betreiber zu vermitteln.

    Vielleicht ist es Ihnen möglich, dass Sie am 03.07.2007 ab 10:00 Uhr im VHS-Gebäude an der Heddesdorfer Str. 33 in Neuwied anwesend sein können und uns unterstützen. Wir würden uns über Ihre Anwesenheit sehr freuen.

    (29.06.2007)
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  • Video jetzt mit Originalton

    Das Video vom Shredderbrand am 31.05.2007 liegt nun mit Originalton vor; nur kleinste Passagen mußten wegen Privatgesprächen stumm geschaltet werden.
    Zum Video mit Originalton --> (42 MB, wmv)

    (24.06.2007)
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  • Nur noch wenige Tage bis zur Einwendungsfrist

    Zur Erinnerung: Die Einwendungen zur beantragten Sonn- und Feiertagsarbeit müssen bis zum 20.06. in Koblenz oder Neuwied abgegeben sein.
    Nutzen Sie bitte die Möglichkeit, Ihre Einwendung bei UNS abgeben zu können - zwar sollte dies schon bis spätestens 18.06. erledigt sein, aber bei uns ist Ihre Einwendung in guten Händen - versprochen! Wir geben die Dokumente für Sie ab und lassen uns den Eingang quittieren.

    (Wie aus gut unterrichteten Kreisen berichtet wurde, hatten Einwender, welche Ihre Unterlagen direkt bei der Stadtverwaltung Neuwied einreichen wollten, anfänglich Schwierigkeiten bei der Festellung der Zuständigkeit ...)

    Ohne Worte ... :-(

    Nachtrag vom 14.06.:
    Die Einwendungen können beim Bauamt der Stadt Neuwied, Zimmer 266, abgegeben werden. Sollte dieses Zimmer nicht besetzt sein, so sollten die Einwendungen einfach in die Hauspost gegeben werden.
    Dies ergab eine Rücksprache mit dem Bauamt.


    (13.06.2007)
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  • Politiker bei Antenne Koblenz zur Sonn- und Feiertagsarbeit

    "Sonn- und Feiertagsarbeit beim BHKW Flohr" abermals bei Antenne Koblenz / Neuwieder Stunde:
    Wie schon vergangene Woche war das Biomasseheizkraftwerk Flohr wieder Thema im Kolenzer/Neuwieder Lokalradio Antenne Koblenz, diesmal kamen Politiker zu Wort.
    - Hier Herr Lefkovitz,
    hier Herr Hammes und
    hier der Mitschnitt vom 30.05. mit Herrn Grüber, Bürgerinitiative

    (06.06.2007)
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05 / 2007
  • Feuer beim BHKW Flohr

    Brand beim IHKW

    Heute gegen 14 Uhr rückten 3 Löschfahrzeuge der Feuerwehr in Richtung BHKW aus, da Feuer von der Freifläche, dem Holzlagerplatz, gemeldet wurde. Der Brand ist zum Glück gelöscht, Fotos und mehr Infos hier ...

    Das schreibt die Rhein-Zeitung vom 01.06.2007 dazu:

    Shredder brannt aus

    (31.05.2007)
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  • Das derzeitige Topthema "Sonn- und Feiertagsarbeit beim BHKW Flohr" läßt uns nicht los: Wie schon vor rund zwei Jahren war die BI zum Kurzinterview im Studio von Antenne Koblenz. Der heute Mittag um 13.20 Uhr gesendete Beitrag war der Auftakt zu einer kleinen Serienberichterstattung - verpassen Sie nicht, in den kommenden Tagen zwischen 13 und 14 Uhr Antenne Koblenz 98.0 einzuschalten.
    Hier der Mitschnitt von heute als mp3-Datei.

    Auch die Presse kam heute abermals nicht an uns vobei - heute brachten CDU und SPD einen Artikel auf die Titelseite der "Neuwieder Rundschau".
    Hier der Artikel als PDF-Datei.

    Wie immer finden Sie sämtliche Dateien zum leichteren Nachlesen chronologisch und nach Themen geordnet in unserem Archiv, die beiden heutigen Dateien unter Sonstiges und Zeitungsartikel. Bitte bedienen Sie sich ...

    (30.05.2007)
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  • Für alle interessierten Neuwieder hat die BI Heddesdorf / Heddesdorfer Berg eine Mustereinwendung zum Download ausgearbeitet.
    Bürger können mittels einer Einwendung ihr "Nein" zu dem geplanten Vorhaben gegenüber der SGDN zum Ausdruck bringen. Da wir uns mit der beantragten Sonn- und Feiertagsarbeit nicht einverstanden erklären und uns nach wie vor für Besserungen bei dem BHKW einsetzen, wollen wir mittels einer Einverwendung unser "Nein" zu dem geplanten Vorhaben der Betreiber begründen.

    Die Abgabe dieser Einwendung ist für Sie kostenfrei und unverbindlich - bitte machen Sie regen Gebrauch hiervon.

    Den ausgefüllten Vordruck können Sie bis zum 20.06.07 bei der Stadtverwaltung Neuwied, der SGDN in Koblenz oder alternativ bis zum 18.06.07 bei Horst Höffken, Teichweg 18, oder Hans-Willi Grüber, Teichweg 28, abgeben. Diese beiden Ansprechpartner werden die Unterlagen fristgerecht bei den Behörden für Sie einreichen.

    Für Ihre Unterstützung sagen wir "Danke"!

    (25.05.2007)
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  • Sonntagsruhe der Anwohner schützen

    Auch die SPD meldet sich zu Wort: Den Artikel aus der heutigen RZ zum Thema Sonn- und Feiertagsarbeit finden Sie hier und in unserem Archiv:


    Sonntagsruhe der Anwohner schützen

    SPD gegen mehr Lkw-Verkehr zum Kraftwerk

    NEUWIED. Der Betreiber des Biomasseheizkraftwerkes auf dem Neuwieder Rasselsteingelände hat bei der SGD Nord die Ausweitung der bestehenden Genehmigung beantragt (die RZ berichtete). Danach soll auch an Sonn- und Feiertagen, und dies bis 20 Uhr, Radladerbetrieb zur Beschickung der Brennstoffbunker sowie LKW-Abfertigung zukünftig erlaubt werden.

    Dies stößt auf Ablehnung der SPD-Stadtratsfraktion, für die der Schutz der Sonn- und Feiertagsruhe der Anwohner höher zu bewerten ist als die wirtschaftlichen Interessen der Betreiberfirma. "Wenn die Anlage rund um die Uhr gefahren werden muss", erklärt Fraktionsvorsitzender Sigurd Remy, "dann ist das ein Problem, das vom Betreiber logistisch zu lösen ist und nicht auf Kosten der Anwohner gehen kann."

    Auf ein weiteres Problem im Zusammenhang mit der Anlieferung für das Heizkraftwerk auf dem Rasselsteingelände hat der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Heddesdorf, Sven Lefkowitz, Bürgermeister Reiner Kilgen schriftlich hingewiesen.

    Danach gibt es Beschwerden aus der Bevölkerung, wonach die Lkw-Anlieferung aus Richtung Dierdorf durch das Wohngebiet auf dem Heddesdorfer Berg erfolgt. Lefkowitz fordert ein Durchfahrverbot, ausgenommen Anlieger, für Lastwagen über 7,5 Tonnen.

    Rhein-Zeitung - Ausgabe Neuwied vom 22.05.2007, Seite 20.

    (22.05.2007)
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  • Heizkraftwerk soll sonntags laufen

    Neuwieder Firma stellt Antrag zur Ausweitung der Betriebstätigkeiten

    Nach dem Willen der Firma Flohr, die das Biomasse-Heizkraftwerk auf dem Neuwieder Rasselstein-Gelände betreibt, soll der Betrieb auch an Sonn- und Feiertagen laufen. Das stößt auf Kritik der Anwohner und der CDU-Ratsfraktion.

    NEUWIED. Der Antrag ist eindeutig: Die Firma Flohr möchte ihre Betriebstätigkeiten auf Sonn- und Feiertage ausdehnen - und zwar in den Zeiten von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 20 Uhr. Ein entsprechender Antrag liegt mittlerweile der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD) vor.

    Strikt dagegen sind die Anwohner des Heddesdorfer Bergs, die bereits jetzt über Lärm und Staub durch den Betrieb des Biomasse-Heizkraftwerks klagen. Und auch die CDU-Ratsfraktion bezieht klar Stellung gegen die beantragte Ausweitung.

    Was will die Firma Flohr in den zusätzlichen Stunden tun? Zunächst sollen die Radlader rollen, um den Brennstoffbunker zu beschicken. Zudem will man Silofahrzeuge entleeren und Container umsetzen oder abtransportieren können. Auch an das Anliefern und Abkippen von überlangem Holz auf dem Lagerplatz ist gedacht.

    "Der Brennstoffkessel läuft 365 Tage im Jahr. Der braucht Futter", erklärt Ralf Engel, Geschäftsführender Gesellschafter der Flohr GmbH. "In der bisherigen Genehmigung wird nicht explizit beschrieben, ob sonntags der Radlader fahren darf oder ein Lkw entladen werden kann." Das wolle man nun durch den Genehmigungsantrag und die Öffentlichkeitsbeteiligung definitiv klären. Laut Aussage Engels wolle die Firma "wenn überhaupt, ein- bis zweimal pro Jahr" von der Genehmigung Gebrauch machen.

    Wenn sie denn kommt. Das können sich Hans-Willi Grüber und Horst Höffken von der Bürgerinitiative (BI) Heddesdorfer Berg nicht vorstellen. Der Radlader fahre jetzt schon an Sonn- und Feiertagen regelmäßig, gibt Grüber zu bedenken. Die Firma Flohr begründe das mit "betriebsbedingten Notwendigkeiten", die SGD dulde das, bis eine formelle Entscheidung getroffen sei. "Für uns ist klar: Kein Betrieb an Sonn- und Feiertagen. Es muss doch möglich sein, den Brennstoffvorrat so anzulegen, dass er über das Wochenende ausreicht", macht Grüber deutlich. Horst Höffken äußert sich zum Thema Staubentwicklung: "Die vorhandene Sprenkleranlage ist längst nicht ausreichend." Vorschläge zur Verbesserung der Situation hätte die BI, meinen Grüber und Höffken. Doch: "Der Betreiber spricht nicht mit uns."

    Ratsherr Georg Schuhen von der CDU hat eine klare Meinung zum Flohr-Antrag: "Ein klares Nein zum Antrag auf Ausweitung des Betriebs. Der Schutz der Sonn- und Feiertagsruhe ist ein hohes Gut." Das im Gesetz verbriefte "Ruhe-Recht" könne von Unternehmerseite nicht ständig unterlaufen werden. Deutlich wird auch Stadtratsmitglied Werner Hammes: "Es kann und darf nicht sein, dass Wirtschaftlichkeit und Gewinnmaximierung zu Lasten der Menschen geht." Die Werteordnung dürfe nicht hinten angestellt werden.

    CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Kahn macht sich stark gegen die Ausweitungspläne, nimmt dabei die Stadtverwaltung in die Pflicht. Gerade weil sie gegen das Kraftwerk in Andernach klage, solle die Verwaltung auf die Einhaltung der bisher erteilten Genehmigung für sechs Werktage bestehen. "Der Schutz der Bürger auf Unversehrtheit gegen Umweltbelastung und Lärmbelästigung hat absoluten Vorrang", erklärt Kahn. Er fordert vom Betreiber, "kreativ und innovativ zu denken und zu handeln". Eigene Ideen hat er auch: "Der Betreiber muss sich Gedanken über eine effizientere Bevorratung von Brennmaterial machen. Hier wäre als Alternative zu überlegen, ob der Brennstoffmaterialbunker vergrößert werden kann oder ein zweiter errichtet wird."

    Einwendungen gegen den Antrag können noch bis zum 20. Juni geltend gemacht werden. Der Erörterungstermin ist am Dienstag, 3. Juli, 10 Uhr, im Amalie-Raiffeisen-Saal der VHS. Frank Blum

    Foto

    (Quelle: Rhein-Zeitung - Ausgabe Neuwied vom 19.05.2007, Seite 13)


    Aus unserem Archiv finden Sie hier den Artikel als PDF-Datei, ebenso wie die darin angesprochene Presseerklärung der CDU. Drucken Sie sich die Artikel bitte aus, lesen sie immer wieder durch und bilden Sie sich Ihre Meinung - wir sind gegen die beantragte Sonn- und Feiertagsarbeit!

    Zum Bericht auf der CDU-Seite hier lang.

    (19.05.2007)
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  • Wegen permanenter, teilweise mehrfach täglicher Spam-Einträge in unser Gästebuch hatten wir dieses im Febraur 2007 geschlossen. Wir wagen ab sofort einen erneuten Versuch, es ist wieder geöffnet ...
    (12.05.2007)
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04 / 2007
  • Die Öffentliche Bekanntmachung der SGDN zu der Sonn- und Feiertagsarbeit bei dem BHKW Flohr war in der gestrigen Ausgabe der Rhein-Zeitung.
    Hier die Bekanntmachung als PDF-Datei, nachfolgend die wichtigsten Daten daraus in Kurzform und danach die Anzeige aus der Neuwieder Ausgabe der Rhein-Zeitung:

    Genehmigt werden sollen
    • Ausdehnung der Betriebstätigkeiten auf SONN- und FEIERTAGE, 9-13 Uhr und 15-20 Uhr


    Zu diesen Zeiten sollen folgende Akktivitäten stattfinden:
    • RADLADERBETRIEB zur Beschickung der Brennstoffbunker
    • eine LKW-ABFERTIGUNG bestehend aus
      a) notwendige Entleerung des Reststoffsilos in Silofahrzeuge oder
      b) Umsetzen und Abfuhr von Containern oder
      c) Anlieferung von Überlängen-Holz und Abkippvorgänge vom LKW von Überlängen-Holz auf dem Holzlagerplatz


    Näheres über Art und Umfang der beantragten Maßnahme kann den Antrags- und Planunterlagen zum Genehmigungsverfahren mit dem Aktenzeichen 314-23-138-2/2003 entnommen werden. Die Antrags- und Planunterlagen liegen aus

    vom 07.05. bis 06.06.2007 einschließlich

    bei der SGDN in Koblenz, Dienstgebäude Neustadt 21 und bei der
    Stadtverwaltung Neuwied, Engerser Landstr. 17, Zimmer 262
    Die Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Öffentlichen Bekanntmachung.

    Jeder kann bis zwei Wochen nach Ablauf der oben genannten Auslegungsfrist schriftlich Einwendungen bei der SGDN oder der Stadtverwaltung Neuwied erheben.
    Nach Ablauf der Frist findet ein Erörterungstermin am

    Dienstag, den 03.07.2007 ab 10 Uhr ind der VHS

    statt. Sollte dieser eine Tag nicht ausreichen, so wird am Folgetag fortgesetzt.

    Sonn- und Feiertagsarbeit?

    Weitere Informationen in Kürze hier ...

    (29.04.2007)
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  • Das Öffentlichkeitsverfahren zu der Sonn- und Feiertagsarbeit bei dem BHKW rückt immer näher. Die Termine werden wir in Kürze auf dieser Seite veröffentlichen.

    (24.04.2007)
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  • Radladertätigkeit an Ostern
    Auch dieses Jahr wieder Radladertätikeiten über mehrere Stunden am Vormittag des Karfreitag und des Ostersonntag. Schon wieder haben wir nicht mal Feiertags unsere Ruhe - die letzte Ruhestörung, die zur Anzeige gebracht wurde, war an Weihnachten 2006 ...

    Werden wir auch am Ostermontag Fenster und Türen schließen müssen?

    (08.04.2007)
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03 / 2007
  • Emissionsbericht in der Presse
    Heute stand der Emissionsbericht 2006 vom Biomasseheizkraftwerk Flohr in der Neuwieder Ausgabe der Rhein-Zeitung.
    Zum Download -> pdf (PDF, 244 KB)

    Zum Vergleich der unvollständige, verspätet erschienene Bericht vom Vorjahr pdf (PDF, 56 KB) (wir berichteten).

    (08.03.2007)
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02 / 2007
  • Wegen permanenter, teilweise mehrfach täglicher Spam-Einträge in unser Gästebuch, haben wir dieses vorübergehend testweise geschlossen. Wir bitten um Verständnis...
    (03.02.2007)
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01 / 2007
  • Weiterer kleiner Erfolg bei unserem Kampf gegen Flohr erreicht

    Es wird ein Öffentlichkeitsverfahren bei dem Genehmigungs-
    verfahren zur Sonn- und Feiertagsarbeit geben.

    Uns war schon seit mehreren Wochen bekannt, dass die Fa. BHKW Flohr beabsichtigt, auch an Sonn- und Feiertagen zu arbeiten, d.h. Lärm und Staub auf dem Freigelände zu produzieren - in Zukunft aber mit Genehmigung der SGDN, nicht nur mit deren Duldung. Vermutlich wegen unseres vehementen Schriftwechsels (einschließlich Beweisfotos) und vielen Telefonaten konnte die Behörde überzeugt werden, dass es ohne Hören der Öffentlichkeit nicht zu Aktivitäten auf dem Firmengelände kommen darf. Oder war es doch die Anzeige eines BI-Mitglieds beim Ordnungsamt, nachdem sogar an allen drei(!) Weihnachtsfeiertagen im Außenbereich gearbeitet wurde?

    Wann die Unterlagen ausgelegt werden steht noch nicht fest, da diese Unterlagen noch unvollständig sind. Wenn weitere Details bekannt werden, schauen Sie wieder hier vorbei, wir werden Sie informieren.

    (Die Öffentlichkeitsbeteiligung war nicht von Anfang an sicher, das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen...)

    (27.01.2006)
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  • Lärm und Staub am Sonntag
    Es ist Sonntag. Ein Sonntag im Januar. Ein Sonntag im Januar 2007. Ein Sonntag im Januar 2007 in Neuwied.
    Was gibt es heute Besonderes? Was gibt es heute Besonderes in Neuwied?

    Was es in Neuwied Besonderes zu erwähnen gäbe, wissen wir leider nicht - aber was auf dem Rasselstein-Gelände, genauer bei der Firma Flohr, zu sehen und zu hören gibt, das wissen wir leider nur zu genau, denn: Wir werden immer und immer wieder mit Lärm darauf aufmerksam gemacht - die Fa. Flohr verdient ihr Geld zunehmend Sonntags, auf Kosten der Anlieger, auf Kosten der Bevölkerung im Neuwieder Becken, die den Staub schlucken darf!

    Nicht nur, dass schon wieder an einem Sonntag Lärm produziert wird, nein - man schert sich offensichtlich nicht für 5 Pfennige um seine Genehmigung.

    Zur Erinnerung: Das Nässen des Sondernülls - sorry, Altholzes - wurde schon vor geraumer Zeit zur Auflage gemacht und das Arbeiten auf dem Freigelände ist an Sonntagen auch nicht genehmigt.

    Damit aber nicht genug: Nicht nur die Fa. Flohr macht was sie will, auch die SGDN in Koblenz schaut tatenlos zu - sie DULDET es!!
    Zur Erinnerung: Die SGDN ist nicht nur Genehmigungs-, sondern auch AUFSICHTSBEHÖRDE!


    Hierzu ein altes Sprichwort:
    Jemand, der glaubt, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet,
    der glaubt auch, dass eine Aufsichtsbehörde ...

    Foto von heute -->

    (21.01.2006)
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  • Lieber Besucher,
    auch am Sonntag, den 14.01.2007, fanden (mittlerweile zur Routine geworden) wieder einmal Radladertätigkeiten im Bereich des Spänebunkers statt.
    Unter dem unten aufgeführten Link können Sie sich Bilder anschauen, die Ihnen auch am Sonntag eine erhebliche Staubbelästigung dokumentieren.

    Die angeordnete Sprühnebelanlage/Bedüsungsanlage - die angeblich den gesamten Bereich abdeckt - war nicht in Betrieb. Auch hier wieder mal ein Verstoß durch den Betreiber gegen die Anordnungen der SGDN.
    Nicht nur, daß wir an Sonn- und Feiertagen den Lärm des Radladers zu ertragen haben, wenn sich dieser in die über 10 Meter hohen Altholzmieten gräbt, mit der Schaufel über den Asphalt kratzt oder die Schaufel lautstark ausgeschlagen wird, nein, Staub, der kontaminierte Partikel enthält, wird in die Umwelt freigesetzt, anstatt man ihn mit Wasser bindet, so wie es von der SGDN angeordnet wurde.

    Zu den Fotos vom Sonntag -->

    (20.01.2006)
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  • Bei dem Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes der Stadt Neuwied ist uns aufgefallen, dass das Gelände der BHKW Flohr GmbH auf dem Rasselstein-Gelände nicht eingezeichnet ist.

    Warum nur wurde das Gelände vergessen? Kurioser Weise sind später erstellte Gebäude eingezeichnet.
    Es ist äußerst auffällig, dass das Gelände von Rasselstein und somit von der BHKW Flohr GmbH wie folgt gekennzeichnet sind:

    "Umgrenzung oder Lagekennzeichnung von Flächen, deren Böden erheblich mit umweltgefährdenden Stoffen belastet sind oder sein können (Untersuchungsbedarf)."

    Freie Meinung des Verfassers: Hoffentlich sind die vielen Krebserkrankungen in unmittelbarer und mittelbarer Nachbarschaft nicht auf dieses Gelände zurückzuführen!

    Hier zur Seite der Stadt Neuwied mit dem Entwurf des Flächennutzungsplanes.
    (Klick auf "Heddesdorf" und "Zeichenerklärung")

    (01.01.2006)
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  • Neue Faxnummer ab 01.01.2007
    Aufgrund einer Verordnung der Bundesnetzagentur (BNA www.bundesnetzagentur.de), die u.a. die Verwendung von Rufnummern für Mehrwertdienste reguliert, müssen wir bedauerlicherweise unsere Faxrufnummer zum 01.01.2007 ändern.

    Alt: 0941-5992-52420
    Neu: 01803-5518-52420

    Die letzten 5 Ziffern entsprechen der Ihnen bereits bekannten Rufnummer.

    Hintergrund hierfür ist, dass die Bundesnetzagentur eine eindeutige Zuordnung einer Ortsrufnummer zum Wohnort oder alternativ eine ortsunabhängige Rufnummer verlangt. Bisher haben wir Ihnen eine Nummer aus dem Ortskennkreis Regenburg (0941) genannt, in Zukunft nutzen Sie bitte eine sogenannte Mehrwertdienstnummer mit der Vorwahl 01803. Ein Anruf auf die neue Nummer kostet 9 Cent/Minute und ist auch weiterhin international erreichbar.

    (01.01.2006)
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Folge des Partikelniederschlags am 24.12.2004
24.12.2004
   
 
     

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